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Die Pfanne selbst bedeckt ein Gebiet von 5.000 Quadratkilometern. Sie erstreckt sich von Ost nach West ueber fast 130 und von Nord nach Sued ueber etwa 70 Kilometer. Der gesamte Nationalpark
hat eine Groesse von 22.300 Quadratkilometern mit Ausmassen von 295 (Ost-West) auf 110 Kilometer (Nord-Sued).
Entlang der im Park angelegten Strassen befinden sich zahlreiche Wasserloecher. Es lohnt sich, etwas Geduld fuer die Beobachtung mitzubringen. Schliesslich ist es nicht Sinn der Sache, nach
einem mehrtaegigen Parkaufenthalt alle Wasserloecher gesehen, ohne jedoch die Verhaltensweise auch nur eines Tieres kennengelernt zu haben.
Im Park befinden sich drei Camps (Namutoni im Osten, Halali in der Mitte und Okaukuejo am suedlichen Parkeingang). Neuerdings soll ein viertes hinzugekommen sein. An allen Camps befinden
sich Wasserstellen, die nachts beleuchtet sind. Mit etwas Geduld wird man mit spannenden Elefanten- und Nashornbeobachtungen (Okaukuejo!) entlohnt.
Das Verlassen des Autos ist - abgesehen zum Zwecke des Oeffnens der Zufahrtstore zu den Toilettenhaeuschen - strengstens verboten. Wer einmal gesehen hat, wie schwer ein Loewe im Gras zu entdecken ist, kann dies auch gut nachvollziehen. Natuerlich gibt es auch hier immer wieder Besserwisser. Wer es denen jedoch nachtut, braucht sich nicht wundern, sprichwoertlich ein gefundenes Fressen geworden zu sein.
Im allgemeinen braucht man jedoch keine Angst vor den Tieren zu haben, wenn man ihnen mit dem noetigen Respekt begegnet. Das heisst, das Abstellen des Wagens auf Elefantenpfaden ist tabu. Wenn man einfach ein paar Grundregeln beachtet, wird der
Aufenthalt zum absoluten Vergnuegen!
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