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Gluecklicherweise fanden wir jedoch dort, wo sich die D 2342 und D 2303 treffen, ein kleines hoelzernes Hinweisschild auf einen Campingplatz im Tal des Ugab-River. Da es langsam
dunkel wurde, entschlossen wir uns, auf die D 2303 in noerdlicher Richtung zu fahren, um dort unser Glueck zu versuchen. Irina war es hierbei indessen gar nicht so wohl. Die Strasse (wenn man
die Piste so nennen darf), die nur mit einem Gelaendewagen oder einem VW-Bus mit viel Bodenfreiheit befahren werden konnte, aber auch dann nur mit Vorsicht, schlaengelte sich ueber Kilometer
zwischen den vom Wind ausgefurchten Schieferbergen hindurch. (unten)
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Sie fuehrte weiter durch eine verlassene Zinn-Mine, wo die total verrosteten Geraetschaften und Autos herumlagen - ein gruseliger Anblick inmitten des Nichts. Schliesslich gelangten wir doch
noch in eine uns Sicherheit vermittelnde Gegend: den von einem weissen Ranger gefuehrten, am Ufer des Ugab gelegenen Save-the-Rhino-Trust-Campsite (unten). Hier kann man in einem interessanten
Informationsraum alles ueber die gefaerdeten Nashoerner lesen, die in dem Flussbett leben.
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Der Campingplatz liegt fuer unsere Reiseroute ideal und ist darueberhinaus wunderschoen. Saemtliche Gebaeude und sanitaeren Anlagen wurden liebevoll aus den noch brauchbaren
Hinterlassenschaften der Mine errichtet. Das Bad und die Toiletten sind mit Bambushalmen eingegrenzt (rechts). Von der Dusche aus hat man einen herrlichen Blick auf das dahinter liegende Flussbett.
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Fuer den notwenigen Komfort (warmes Wasser) sorgt die moderne Zentralheizung (links). Irina stellte ganz fasziniert fest: “Man muss hier nichtmal pumpen!”
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Schweren Herzens veliessen wir am naechsten Tag diesen wunderbaren Fleck Erde und wuenschen uns, dass es dort noch lange so bleiben moege.
Die Landschaft wird zur Kueste hin noch kahler. Ausser den Welwitschias, die auch hier noch anzutreffen sind, gibt es in dieser unwirtlichen Gegend praktisch kein Leben mehr (unten).
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Wenige Kilometer vor dem Meer taucht man in eine gespenstische Stimmung ein. Dem Nebel gelingt es vormittags, ein stueckweit ins Landesinnere vorzudringen, bis er schliesslich unter der
gluehend heissen Sonne verschwindet. Die schnelle Aenderung der Licht- und Klimaverhaeltnisse ist einfach faszinierend.
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Die Piste entlang des Atlantik besteht aus Sand und Salz. Hier ist besondere Vorsicht geboten: wenn der Belag feucht ist, kann es dort so rutschig sein, wie auf Glatteis!
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