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Etwa 50 km suedlich von Cape Cross geht es auf der D 1918 wieder ein Stueck landeinwaerts. Nach weiteren 90 km erreicht man die 1.728 m hohe Spitzkoppe, das Matterhorn Namibias.
Vor etwa 70 Millionen Jahren drangen Magmamassen in den alten afrikanischen Gesteinssockel ein. Im Zuge der Erosion wurde dieses Gestein spaeter wieder freigelegt.
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Die Spitzkoppe ist zwischenzeitlich eingezaeunt. Am Gate bezahlt man einen kleinen Eintritt fuer Besichtigung und Uebernachtung. Eine kleine Sandpiste, die in der Regel auch mit einem PKW
gut befahrbar ist, fuehrt um die Inselgruppe herum.
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Hierbei lohnt es sich, gelegentlich mal anzuhalten, um die Natur, die sich hier in ihrer vollen Schoenheit praesentiert, zu geniessen.
Nebenbei haelt man Ausschau nach dem schoensten Campingplatz. Moeglichkeiten und Feuerstellen befinden sich ringsherum.
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Schliesslich haben wir uns im suedwestlichen Bereich der Spitzkoppe niedergelassen. Zwar weht hier nachts der Wind wesentlich staerker als auf der oestlichen Seite, jedoch kann man nur so
die blutrot untergehende Sonne geniessen, die in ihren letzten Atemzuegen den Berg in tiefdunkles Orange taucht.
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Nachdem das Zelt aufgebaut ist, beginnt der gemuetliche Teil des Tages. Wenn die Hitze in den Abendstunden etwas nachgelassen hat und man wieder wagen kann, sein Schattenplaetzchen zu verlassen, macht man entweder einen kleinen Spaziergang oder lernt auf einer kleinen Klettertour die heimische Flora etwas kennen.
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Letzterenfalls sollte man allerdings sehr vorsichtig sein: aufgrund der dort vorkommenden Schalenverwitterung koennen ganze Gesteinsplatten lose auf den Granitfelsen liegen. Den
wunderschoenen Butterbaeumen (unten) naehert man sich besser auch nicht. Denn das Innere des Holzstammes wird regelmaessig von der roten afrikanischen Wuestenwespe als Brutstaette benutzt, was ich
schmerzhaft herausgefunden habe.
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Die Euphorbia (links) gehoert zu den giftigen Wolfs- milchgewaechsen.
Das Gift der Euphorbia Virosa ist sogar toedlich.
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Der noch relativ kuehle Vormittag des naechsten Tages eignet sich hervorragend fuer eine Erkundungstour. Der steile Weg des Bushman Walks fuehrt zu einer kleinen Ebene, dem Bushman Paradise.
Hier befinden sich unter einem Felsvorsprung einige Zeichnungen - ein Beweis fuer die einstige Anwesenheit der Buschmaenner.
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