HOME
URLAUBSBILDER
UEBER UNS
GAESTEBUCH
NATUR
TWYFELFONTEIN
AFRIKA
ASIEN
AUSTRALIEN
EUROPA
NORD-AMERIKA
SUED-AMERIKA
UEBERSICHT

 

1947 liess sich in diesem Gebiet der Farmer Levin nieder. Den Namen erhielt die Farm wegen ihrer kleinen Quelle, die Levin aufgrund ihrer befuerchteten Zweifelhaftigkeit “Twyfelfontein” nannte.

1964 musste die Farm an den Staat verkauft werden, damit die Entwicklung des damaligen Homelands “Damara” vorangetrieben werden konnte.

 

Und tatsaechlich wohnen dort seit wenigen Jahren auch wieder ein paar Damara, die als Aufseher, Fuehrer zu den Felsgravuren oder Hilfskraefte am Campingplatz arbeiten. (rechts)

 

Twyfelfontein ist mit etwa 2000 Werken der reichste Fundort von Felsgravuren in Namibia. Man fragt sich, weshalb man so dicht am Rande der Wueste so viele Gravuren und Malereien findet. Die Antwort liegt wohl darin, dass in dem Uebergangsgebiet zwischen Namib und Hochland Grasweiden schon seit jeher bestanden haben muessen und die riesigen Tierherden, die hier lebten, auf die wenigen Wasserloecher angewiesen waren. Es war fuer die damaligen Jaeger daher sehr einfach, hier Beute zu machen.

Auch die Gravuren duerfen nur noch mit einem Fuehrer aufgesucht werden. Zu Beginn der kurzen Wanderung wird man auf den markanten Felsen “Lions mouth” hingewiesen. (unten)

 

Die Gravuren sind in drei Motivgruppen eingeteilt. Neben Tieren und deren Faehrten sind auch allgemeine Naturerscheinungen dargestellt.

Rechts duerfte es sich um eine praehistorische Schultafel fuer den Nachwuchs handeln.

Links ist das auf Hochglanz polierte Fabelwesen “Dancing Kudu” zu sehen.

Auf zahlreichen Felsplatten sind weitere Tiere abgebildet, die in der Umgebung einst vorkamen (oben und links).

Zwischendurch huschen die flinken Felsenagamen ueber die heissen Steine. Rechts ist das farbenpraechtige maennliche Exemplar zu sehen.

Interessant ist auch die Loewenplatte, die ihren Namen von dem markant dargestellten ”Koenig der Tiere” erhalten hat, dessen rechtwinkliger Schwanz etwas ueberbetont wirkt (unten).

Neben den zahlreichen Gravuren gibt es auf der Terrasse auch einige Malereien zu entdecken (rechts).

NACH OBEN

 

GUIDE