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Von Norden kommend empfehlen wir dringend, auf der Hauptroute C 35 zu bleiben, wenngleich diese Strecke gegenueber der D 2319 einige Kilometer laenger ist. Allerdings fuehrt die
Abkuerzung etwa 25 km nach der Abzweigung durch das Flussbett des Ugab-River, welches total versandet ist. Mit einem normalen PKW undenkbar. Aber auch mit unserem 4x4-Gefaehrt haben wir
uns nicht getraut, obwohl wir ansonsten schon recht mutig waren und auch zur Duene Sossusvlei ohne Probleme durchgekommen sind. Fuer diese Passage sind aber die Reifen zu prall gefuellt und der Wagen mit dem Dachzelt und all dem Gepaeck einfach zu schwer.
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Den Brandberg, 30 km lang und 23 km breit, sieht man schon aus der Ferne. Die dunkle Farbe des grossen Monoliths kommt von dem sogenannten Wuestenlack. Das gewaltige Massiv ragt bis zu 2.000
Meter aus der Ebene empor. Hier befindet sich zugleich auch der hoechste Berg Namibias: der 2.580 Meter hohe Koenigstein.
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Der “gewoehnliche Reisende” wird seinen PKW auf dem Hauptparkplatz abstellen und mit dem obligatorischen Fuehrer den Weg zu der beruehmten Felszeichnung “White Lady” auf sich nehmen. Je nach
Kondition sollte man hierfuer zwischen 1 1/2 und 2 Stunden rechnen. Da es in der Tsisab-Schlucht (rechts und unten), durch welche man laeuft, bereits im Fruehling backofenaehnliche Temperaturen hat,
sollte man an ausreichend Wasser denken.
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Bei der “White Lady” (unten links) handelt es sich nach derzeitigen Erkenntnissen weniger um eine weibliche Person denn einen maennlichen Jaeger, was insbesondere daraus geschlossen wird,
dass die abgebildete Person Pfeil und Bogen mit sich fuehrt. Seit einige Vandalen Cola ueber die Zeichnung geschuettet haben, um bessere Kontraste fuer ihre Fotoaufnahmen zu erzielen, wurden die
Zeichnungen zu deren Schutz vergittert.
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Urspruenglich planten wir via D 2342 und D 2303 am Abend noch die Kueste zu erreichen und (kurz vor der Robbenkolonie Cape Cross) auf einem der dortigen Campingplaetze zu uebernachten, da an der D 2342 einige schoene Exemplare der
Welwitschia-Pflanze anzutreffen sein sollten (rechts) und uns die Strecke suedlich des Brandberg-Massivs im herrlichen Abendlicht als sehr einladend erschien.
Dies sollte uns indessen nicht mehr gelingen, da wir auf der oben beschriebenen Suche nach einer Abkuerzung ueber eine Stunde verloren hatten, aber auch nicht einfach durch diese wunderbare
Natur hindurchsausen wollten, ohne mindestens eine halbe Stunde lang den Brandberg im Abendlich bewundert zu haben.
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