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Oestlich von Swakopmund, auf dem Weg zur sog. Welwitschia- Flaeche, kommt man an einem interessanten Lehrpfad vorbei. Die Strassen duerfen aber nur mit besonderer Erlaubnis befahren werden.

Neben Flechten, die in dieser kargen Gegend ueberleben koennen, gibt es die Talerstraeucher zu bestaunen, die ihre Blattraender in der Mittagshitze zur Sonne hin wenden, um die Verdunstung gering zu halten (links).

Faszinierend ist die sog. Mondlandschaft, wo sich der Swakop River in der geologischen Vergangenheit in die weicheren Gesteine hineingefressen hat (rechts und unten).

Von dort aus kann man sehen, wie der Kuestennebel versucht, das Land zu erobern, woran es jedoch scheitert, weil die waermere Luft die Feuchtigkeit aufnehmen kann und sich dabei der Nebel aufloest (unten).

Links: Ein Schild weist auf eine Campingstelle hin. In diesem Teil des Namib-Naukluft Parks liegen die Plaetze weit auseinander und sind im gesamten riesigen Park verstreut. Man muss damit rechnen, hohe Distanzen zuruecklegen zu muessen, falls eine Stelle bereits besetzt sein sollte.

Rechts und unten: Die Hitze der Wueste ist foermlich zu sehen.

Kurz vor der Abzweigung ins Swakoptal faehrt man an einer Bergkette entlang. Ein schwarzes Basaltband zieht sich deutlich ueber die Berge. Da Basalt haerter ist, verwittert er langsamer als das uebrige Gestein (unten).

Im Swakoptal liegt der eigentliche “Welwitschia-Highway”. Dort sind einige besonders schoene Exemplare anzutreffen, die unmittelbar neben der Strasse wachsen. Der ruebenfoermige Stamm der Pflanze kann bis zu 3 m unter der Erde stecken. Die Welwitschia hat nur 2 Blaetter, die allerdings vom Wind zerzaust werden und am Rand verdorren, wenn sie mit dem heissen Wuestensand in Beruehrung kommen.

Das Alter der groessten von ihnen, der Riesen-Welwitschia (rechts), wird auf etwa 1.500 Jahre geschaetzt. Hier wird deutlich, weshalb man sie als lebendes Fossil bezeichnet. Zum Vergleich: der 10 m entfernte Zaun im Hintergrund ist etwa 2,50 Meter hoch.

Bei der Blutkoppe ist die Landschaft besonders schoen (unten). Hier gibt es auch zwei Campingmoeglichkeiten. Theoretisch kann man auch an anderen Stellen seinen Wagen parken. Allerdings hat man dann das Problem, dass der starke Wind ein Verweilen am Feuer und das ruhige Schlafen im Zelt unmoelich macht.

Das hier herumliegende “tote Gras” ist alles andere als leblos. Es handelt sich dabei um Farne, die von der wenigen Feuchtigkeit leben koennen, die der Wind nachts und in den fruehen Morgenstunden in das Landesinnere traegt (unten).

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