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Bali - ein Zauberwort, mit dem viele Urlauber weisse Sandstraende, blaugruenes Wasser, dichte Urwaelder und ein von der Technik verschont gebliebenes Leben verbinden. Wer mit diesen Vorstellungen in Denpasar landet, wird eine grosse Enttaeuschung erleben: Verkehrschaos, Umweltzerstoerung und Mate- rialismus haben auch vor diesem einst so schoenen Eiland keinen Halt gemacht.

BALI
LOMBOK

Auch von einem Badeparadies kann hier nicht gesprochen werden. Die Stroemung ist ueberall sehr gefaehrlich, so dass allgemein abgeraten wird, im Meer zu schwimmen. In Kuta (Bali) kann man sich darueberhinaus auch schwerste Infektionen holen. Die Faekalien der Stadt werden ueber lange Rohre ungeklaert ins Meer geleitet und an den Strand geschwemmt.Bei Sturm ist der Strand zudem sehr vermüllt.

Die Einheimischen werfen ihren Abfall achtlos auf die Strasse und in die Natur. Auf der 5-stuendigen Ueberfahrt nach Lombok triebt Muell in regelmaessigen Abstaenden von etwa 50 Metern auf dem Meer umher - traurig.

Wenngleich etwas Unmut unschwer zu erkennen ist, blieben doch einige bleibende Eindruecke zurueck.

Bali ist bekannt als Ort der Tempel. Ueberall wurden riesige Anlagen erbaut, die zumeist besichtigt werden koen-

nen. Der hin- duistische Einfluss ist hier unver- kennbar und laesst den Betrachter so manches mal in Er- staunen aus- brechen

In den Tempelanlagen sind meist Affen heimisch, von denen man sich

angesichts der grassierenden Tollwut besser fern- haelt. Die  suess aussehenden  Tiere koennen  auch

ziemlich ag- gressiv wer- den, wenn ihnen etwas nicht in den Kram passt. Sie springen Besucher dann auch an.

Eine gute Ausgangsstation ist Ubud (rechts). Die kleine Stadt bietet kultu-

relle Veranstaltungen (z.B. Tanzauffuehrungen) und hat einige kleine nette Restaurants. Bei der Wahl der Unterkuenfte sollte man etwas suchen, da man fuers gleiche Geld gewaltig unterschiedliches Niveau be- kommen kann. Es lohnt sich, einen Spaziergang durch die kleinen Hintergassen zu machen, wo man einen recht guten Einblick in das Leben der Einheimi- schen bekommt.

Ubud ist umgeben von endlosen, von Gaensen bewachten Reis- feldern (unten). Wer trittsicher ist, kann auf den schmalen Stegen zwischen den Feldern umherlaufen und die Bauern bei der Arbeit beobachten.

Westlich der Stadt liegt der Sari Temple (oben), in dessen Naehe sich der Monkey Forest befindet.

Ein vermoos- ter Drache be- wacht die An- lage (links).

Suedoestlich von Ubud verlaeuft der Yeh Ayung, ein reissender Fluss, auf dem man raften kann. Fuer den sanftmuetigen Urlauber empfiehlt sich dagegen eine Wanderung durch das liebliche Tal, das den Fluss um-

gibt. Allerdings ist auch dieser Ausflug mit Tuecken verbunden. So ist das Gewaesser hin und wieder auf schon nach deren Errichtung baufaellig gewesenen Bruecken zu ueberqueren (rechts).

Interessant ist es, mit ei- nem Mietwagen den Mt. Seraya im aeussersten Osten der Insel zu um- runden. Allerdings ist die Strasse so schlecht, dass man genuegend Zeit mit- bringen sollte (rechts).

Die Hinfahrt entlang der Suedkueste erlaubt immer wieder Abste- cher zu den vulkanischen Sandstraenden, die man sich ansehen sollte (unten). Hier gibt es auch eine Hoehle mit Fledermaeusen

Immer wieder muessen Flusslaeufe durchquert werden, zum Teil, weil die Bruecken von den Wassermen- gen mitgerissen worden sind. Einmal beobachten wir zunaechst, wie die

(Goa Lawah, rechts). Zu tausenden haengen sie tagsueber in einer Tem- pelanlage an der Fels- wand.

Sobald die Strasse wieder weiter im Inland verlaeuft, sieht man wie- der Reisfelder (links).

Gelegentlich laufen die Einheimischen an der Strasse entlang und tragen riesige Lasten (hier Kokosnuesse) ins Dorf (links). Das Gewicht scheint ihnen nichts auszumachen, da sie immer noch zu lachen haben - erstaun- lich...

Einheimischen ein Schlammloch durchqueren, bevor wir uns hindurchwagen...

Hat man Amed erreicht, ist das Schlimmste ueberstanden. Die Fahrt geht nun durchs In- land nach Ubud zurueck.

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