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Nur 15 km von Luederitz entfernt liegt die alte Diamantenstadt “Kolmanskop”. Die Geisterstadt wurde nach dem Nama “Coleman” benannt, der hier im Jahre 1905 mit einem Ochsenkarren steckenblieb und verdurstete. Nachdem 1908 die ersten Diamanten entdeckt wurden, brach der grosse Boom aus. Kolmanskop hatte bereits eine gute Infrastruktur und wartete fuer deren hoeher gestellte Bewohner mit allen erdenklichen Annehmlichkeiten auf. Schliesslich musste man Ingenieuren, Lehrern, Buchhaltern und Technikern etwas bieten, wollte man sie in einer solch trostlosen Gegend halten.

1930 wurde der Diamantenabbau hier eingestellt. Seither hat die heutige Museumsstadt staendig mit den Wanderduenen und dem harten Klima zu kaempfen.

Von Luederitz bis zum Oranje erstreckt sich auf eine Breite von 100 km das Diamantensperrgebiet. Zwar sind die Sekundaerablagerungen der Rohdiamanten meist nur in unmittelbarer Meeresnaehe zu finden, jedoch bietet die Abgrenzung Schutz davor, dass von aussen jemand dorthin vordringen kann. Selbst ein gutes Pferd schafft diese Strecke nicht.

Kolmanskop hatte bereits ein eigenes Kraftwerk. Die Kohle wurde hierfuer eigens aus Europa angeschifft. Stolzer Besitz der Stadt waren auch die vollautomatische Baeckerei sowie eine Eisfabrik (unten - teilweise renoviert).

Links und unten: hier wohnte der Lehrer

Links unten steht im Vordergrund das teilweise renovierte Haus des Buchhalters. Im Hintergrund sowie unten rechts das wieder hergerichtete Heim des Direktors.

Rechts: Blick nach draussen

 

Unten: Das Krankenhaus. Der Sand hat sich hier schon breit gemacht.

Links: Die Turnhalle. Hier fanden regel- maessig Musik- und Tanzveranstaltungen statt.

 

Unten: Die Kegelbahn

Unglaublich - inmitten der leblosen Wueste befindet sich ein Schwimmbad. Das Meerwasser wurde von Elisabeth Bay aus mehr als 30 km durch die Wueste gepumpt.

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