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Der bremer Kaufmann Adolf Luederitz liess am 1. Mai 1883 durch seinen Vertrauten Vogelsang das heutige Gebiet um Luederitz erwerben. Hierbei beabsichtigte er zum einen, die Robben- und Walfaenger mit Nahrung zu versorgen und zum anderen, Felle und Elfenbein aus dem Landesinneren zu exportieren. Nachdem im Jahre 1885 die Deutsche Kolonialherrschaft fuer Suedafrika gegruendet wurde, verstarb Luederitz auf seiner Expedition auf dem Oranje. Die Stadt schlummerte voruebergehend im Dornroeschenschlaf. Erst 1904 landeten deutsche Truppen, die im Kampf gegen die Nama eingesetzt wurden. Erst als August Strauch, der als Eisenbahnbeamter in das Gebiet gekommen war, Diamanten entdeckt und sich einige Claims gesichert hatte, begann der grosse Boom. So entstand Kolmanskop, die heute nur noch eine Geisterstadt ist.

Luederitz ist von einem grossen Duenenguertel umgeben. Der Wind blaest hier so stark, dass die Strassen staendig freigeraeumt werden muessen (rechts). Eine Sandduene kann dort bis zu 17 m am Tag (!) wandern. Wenn man mit dem PKW in einen Sandsturm kommt, sollte man sich gegen den Wind stellen. Ansonsten kann es passieren, dass man nachher durch Milchglas hindurchschaut. Die Versicherung haftet hierfuer nicht.

Die Stadt ist eher trostlos. Die enorme Arbeitslosigkeit von etwa 80 % ist deutlich zu spueren. Ueberall wird herumgelungert, so dass man sein Auto nicht aus den Augen lassen moechte. Wir haben es jedenfalls nicht getan!

Links: Blick von einer Anhoehe auf die Stadt. Links im Hintergrund die Halbinsel “Shark Island” mit Campingplatz.

Oben: das renovierte Goerke-Haus

Unten: die bekannte Felsenkirche

Links und oben: Haeuser im Kolonialstil, die im Rahmen der Aktion “Rettet Luederitzbucht” im Jahre 1983 renoviert wurden.

 

Unten: Blick auf die Stadt von Shark Island

Rechts: Das Adolf Luederitz-Denkmal auf Shark Island

Links: Unser Campingplatz mit gepflegtem Rasen!

Abends konnten wir einen wunderschoenen Sonnenuntergang geniessen. Anschliessend kam jedoch so starker Wind auf, dass wir das Zelt wieder abbauen und uns einen anderen geschuetzten Platz suchen mussten. Der Waechter meinte nur lachend: “Letzte Woche hat der Wind das Zelt eines Touristen ins Meer geweht...”

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