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Der Waterberg ist ein etwa 1.900 m ueber dem Meer liegendes, ca. 48 km langes und zwischen 8 und 16 km breites Plateau. Die unmittelbare Umgebung ist deutlich vegetationsreicher
als die sonst flache Savannen- landschaft, da der Berg in der Regenzeit die Nieder- schlaege abfaengt.
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Von Windhoek aus faehrt man auf dem betonierten Highway B1 durch die endlose Kalahari-Wueste. Die rote Schotterpiste, auf die man wenige Kilometer vor dem Ziel wechselt, fuehrt bis vor die Tore des am Fusse des Berges liegenden Barnabe-de- la-Bat Camps. (links)
Besonders schoen sind die grosszuegigen Campingplaetze, von denen aus abends ein herrlicher Blick auf das rot erleuchtete Plateau genossen werden kann. (unten)
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Jeder Campingplatz ist mit einer eigenen Feuerstelle ausgestattet. Im Gegensatz zu manch anderer Station funktioniert auch der Wasseranschluss.
In dem kleinen, schlecht sortierten Markt neben der Rezeption gibt es Feuerholz zu kaufen. Um die Vegetation zu schuetzen, ist es verboten, selbst Holz zu sammeln.
Nach der langen Fahrt bietet es sich an, den Tag in Ruhe ausklingen zu lassen und erst einmal ein Stueck Kudu auf den Rost zu legen. Wir haben unser Auto in Windhoek mit Vorraeten fuer die naechsten zwei Wochen vollgepackt, so dass wir abends auch immer etwas Frisches zum Essen hatten.
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Die Umgebung des Waterbergs war schon seit jeher beliebtes Weidegebiet. Einst befand sich hier eine Herde von etwa 40.000 Rindern.
Aufgrund der vielen Einheimischen, die dort lebten, liessen sich im Jahre 1873 auch Missionare der Rheinischen Mission nieder.
Der kleine, westlich des Campingplatzes gelegene Friedhof mit teils huebschen Grabsteinen belegt jedoch die traurige Vergangenheit, welche die einstige Idylle ueberschattete. Er zeugt von
der herausragenden historischen Bedeutung des Waterbergs.
Hier fand am 11. August 1904 die groesste Schlacht zwischen den Herero und der deutschen Schutztruppe statt, in der die Herero schliesslich eine vernichtende Niederlage erleiden mussten. (rechts)
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Fuer den Tourismus wurden einige kleine Wanderwege angelegt. Der unseres Erachtens schoenste ist der “Aloen-Walk”, der sich direkt oberhalb des Camps befindet. Meterhohe Aloengewaechse sind
hier in betraechtlicher Anzahl zu finden.
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Mit etwas Glueck bekommt man dort auch eines der angeblich so scheuen Damara Dik Diks zu sehen, welche am Waterberg heimisch sind.
Diese Zwergantilope ist die kleinste ihrer Art und wird gerade einmal 50 cm. gross. Wir hatten das Vergnuegen, dieses goldige Tier fuer eine halbe Stunde aus 3 bis 4 Metern Entfernung
beobachten zu koennen.
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Ein weiterer Weg, der sogenannte “Mountain View Walk” fuehrt zunaechst zum Fusse der Felswand und schlaengelt sich sodann ueber Stock und Stein bis zum Plateau hinauf. Von dort aus kann man
seinen Blick ueber die endlose Weite der Kalahari schweifen lassen.
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Man sollte sich jedoch nicht dazu verleiten lassen, ueber die Absperrung hinweg zu klettern, um auf eigene Faust die Hochebene zu erkunden. Denn neben den harmlosen Klippschliefern (rechts
und unten) leben auf dem Plateau ausserdem Nashoerner, die auesserst gefaehrlich werden
koennen.
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