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Im Jahre 2001 war ich (Nick) mit meinem Freund Tino im Centovalli unterwegs. Mit je 15-20 kg Gepaeck machten wir uns auf, um die Bergkette zwischen der Melezza (unten) und dem Lago Maggiore zu erkunden.

Die Tour begannen wir bei Corcapolo, wo wir gegen Mittag unser Auto abgestellt hatten. Zunaechst ging es 120 Hoehen- meter bergab bis zur Melezza (rechts). Von dort kaempften wir uns den Rest des Tages nach oben. In Dorca (990 m; unten) stellten wir sodann auf einer Alm (mit Frischwasser!) unser Zelt auf und verbrachten dort die Nacht. 

Frueh am naechsten Morgen machten wir uns auf, um - zunaechst suedwest- waerts laufend - zur

Alpe di Naccio (1499 m) zu 

gelangen. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf den See (zwei Bilder rechts und (Tino) links). Die Stelle eignet sich vorzueglich fuer ein kleines Picknick.

Von dort ist es noch ein guter Kilometer bis zum westlich gelegenen  Pizzo  Le-

one (1659 m). Der Blick hinab ins Tal (unten (mit Nick) und links) ist umwerfend.

Nun ging es hinab nach Termine (997 m) und von dort nach Loeda (1091 m). Auf dem letzten Stueck ueberquert man drei eiskalte Gebirgsbae- che - eine willkom-

mene Erfrischung (rechts).

In Loeda haben wir dann

wieder unser Nachtrevier aufgeschlagen. Luxus kann man hier jedoch nicht erwarten,

wohl aber eine atem- beraubende Kulisse (rechts). Morgens um 5 Uhr 30 sind wir dann bereits aufge- standen. Die Sonne guckte zwischen den Gipfeln im Osten hervor und  waermte

die eiskalte Luft langsam auf. Fantastisch, in aller Fruehe die rosa angeleuchteten Viertau- sender im Westen anzusehen (rechts unten).

Ueber Marione (826 m), Pian Sci- resa ( 887 m), For- nas (908 m)     und

Moneto (765 m) machten wir uns dann, vorbei an huebschen Almen (links) auf in Richtung Palagnedra (657 m). Hinter Moneto geht der Weg steil hinab in die gleichnamige Schlucht Val di Moneto (550 m). Man bewaeltigt den gewaltigen Hoehenunterschied auf nur wenigen hundert Metern. Neben dem von Steinschlag gefaehrdeten Weg geht es senkrecht in den Abgrund.

An sich war der Weg in Anbetracht des ge-

faehrlichen Steinschlags sowie der vielen maroden Bruecken (rechts) gesperrt, jedoch gab es fuer uns keinerlei Alternative mehr, da eine Umgehung mehrere Stunden gekostet haette.

Von Palagnedra fuehrte uns die Strasse hinauf nach Bordei (726 m), wo wir unsere dritte Nacht verbrachten. Am Ortsein- gang gibt es ein schoenes Lokal, wo man sich mit ein paar Ge- traenken der Zivilisation ein wenig erholen kann.

Am naechsten Tag liefen wir hoch nach Rasa (898 m; unten rechts).

Der  kleine  beschauliche Ort ist  nicht an  das Strassennetz ange-

schlossen. Man erreicht ihn nur zu Fuss oder ueber eine Seilbahn. Ueber Bosind und Cadalom ging es dann zurueck zum Auto. Zu absolvieren sind etwa 2.500 Hoehenmeter. Viel Spass.

* * *

Hinweis: Am Ende des Centovalli, bei der Abzweigung nach Palagnedra, befindet sich ein schoener Staudamm. Man kann hier nett verweilen, um einen Snack zu sich zu nehmen. Der Parkplatz befindet sich allerdings direkt neben der Strasse, die jedoch wenig befahren ist.

Auf der gegen- ueberliegenden Seite des Park- platzes blickt man in die Tie- fe. Hier hinun- ter stuerzt das Wasser, wenn wieder einmal Strom gewon- nen werden

muss. Der Aufenthalt in den Flussbetten ist daher gefaehrlich!

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